Monotasking: der Schlüssel zur Produktivität



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So viel wie möglich und so schnell wie möglich. Hauptsache am Ende des Tages ist die To-Do Liste leer und wir haben alles erledigt. Multitasking ist heutzutage schon eine Voraussetzung für Produktivität und aus unserem schnelllebigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch was wenn genau das der Produktivitäts"killer" ist?




Ich bin so ein klassischer Fall von einem Multitasking Betreiber. Ich esse und lese, ich gehe und telefoniere. Warum nur eine Sache erledigen, wenn doch zwei möglich sind? Ich hätte nie gedacht, dass ich mir sogar schade. Mein Verhalten war schon so eingeübt, dass es schon automatisch ablief. Erst als ich über das Buch Die 7 Wege zur Effektivität von R. Covey gestolpert bin, habe ich den Fehler entdeckt. Zum ersten Mal las ich den Begriff Monotasking.


Weniger ist mehr

Die Kunst eines erfolgreichen Arbeitslebens liegt darin, nur eine Sache auf einmal zu machen. Das bedeutet, dass die gesamte Aufmerksamkeit nur auf eine Aufgabe gerichtet ist. Nur wer sich voll und ganz auf etwas konzentriert, kann dies auch mit maximaler Leistung erledigen. Es geht hierbei um mehr Qualität statt Quantität. Sobald wir unsere Aufmerksamkeit verstreuen, weil wir sie auf mehrere Dinge gleichzeitig verteilen, sinkt die Fähigkeit des Gehirns die vorrätigen Kenntnisse voll auszuschöpfen. Denn der menschliche Computer arbeitet viel besser Schritt für Schritt.


'Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich das Handy checke, checke ich das Handy. Aber ich esse nicht im Gehen und checke nebenbei das Handy.'


Achtsamkeit trainieren

Im hier und jetzt zu sein. Sich einzig und allein auf das jetzige Geschehen zu konzentrieren. Achtsamkeit kommt aus dem Zen und bedeutet genau das. Dabei heißt es nicht, dass man auf einem Kissen in einem leeren Raum meditieren muss, um achtsam zu sein. Sich einzig und allein der momentanen Situation bewusst zu werden und so den Fokus auf die Umgebung und das Jetzt lenken.

Achtsamkeit, Lichtdurchfluteter Vorhang, heller Raum, Beruhigende Wirkung

Man kann Achtsamkeit wie einen Muskel trainieren. Dabei beginnt man mit kleineren Schritten. Es benötigt nur fünf Minuten bewussten Fokus auf den eigenen Körper. Ohne Ablenkungen. Man wird sich bewusst wie es einem geht psychisch und physisch geht. So kann man die eigenen Signale des Körpers schon viel früher wahrnehmen. Durch diese Übung erkennt man nicht nur wie viel Auszeiten man wirklich braucht, sondern steigert auch die Konzentrationsfähigkeit.



Im Hier und Jetzt präsent sein. Eine Aufgabe nach der anderen erledigen und so die Arbeitsqualität steigern. Das Monotasking trainieren indem man die Achtsamkeit übt. Denn wer im gegenwärtigen Moment achtsam ist, kann das eigene maximale Potenzial ausschöpfen. Man kann auch, die eigenen Bedürfnisse, psychisch sowie physikalisch, erkennen und bewusst darauf eingehen. Das bedeutet, dass man sich nicht nur ein für alle mal vom Multitasking verabschieden sollte, sondern auch den eigenen Körper und Geist in den Vordergrund stellen sollte. Schlussendlich profitiert so unser Wohlbefinden und unsere Produktivität davon.